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Sauvignon Blanc

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Die Weißweinsorte Sauvignon Blanc, auch Fumé Blanc genannt, bringt aromatische und säurereiche Weine hervor.

Die Weißweinsorte Sauvignon Blanc ist eine natürliche Kreuzung von Traminer und Chenin Blanc. Gemeinsam mit der roten Rebsorte Cabernet Franc ist sie eine Elternrebe der bedeutenden Rotweinsorte Cabernet Sauvignon.

Sauvignon Blanc ist weltweit verbreitet und beliebt. Seine Heimat liegt aber in Frankreich, wo er seit Jahrhunderten heimisch ist. Vor allem im Loiretal ist er am häufigsten anzutreffen. Weit verbreitet ist er auch in der Gegend um Bordeaux. Dort wird er meist als Verschnittwein genutzt, gemeinsam mit Sémillon und Muscadelle. In den verschiedenen Ländern der Erde wird der Sauvignon Blanc unterschiedlich ausgebaut und entwickelt unterschiedliche Geschmacksnoten.

Der Sauvignon Blanc benötigt warme Lagen und einen leichten und durchlässigen Boden. Die weiße Rebsorte treibt spät aus, neigt zur Verrieselung (Abwerfen der Fruchtansätze) und ist anfällig für Pilzerkrankungen. Außerdem ist sie frostempfindlich. Der Ertrag ist dementsprechend mittelhoch. Die dickschaligen Beeren sind länglich und klein und reifen spät. Die Beerenfarbe wechselt von gelbweiß zu goldgelb im vollreifen Stadium.

Es gibt einige natürliche Varianten dieser Rebsorte mit verschiedenartig gefärbten Beeren, die je nach Farbnuance Sauvignon Violet, Sauvignon Noir, Sauvignon Rosé (Gris) oder Sauvignon Jaune genannt werden. Beim seltenen Sauvignon Vert handelt es sich um eine Rebsorte, die mit dem Sauvignon Blanc nicht näher verwandt ist.

Die leichten Sauvignon Blanc Weine sind äußerst aromatisch mit kräftiger Säure. Aromen von unreifem, grünen Obst (Äpfeln, Stachelbeeren), aber auch kräuterwürzige und grasige Noten finden sich darin. Der Weißwein sollte jung getrunken werden – innerhalb der ersten zwei bis drei Jahre. Im Verschnitt mit anderen Weinen oder im Ausbau im Eichenfass hält er bedeutend länger. Bis zu zehn Jahre sind dabei möglich. Die langlebigsten Weine sind die edelsüßen Beerenauslesen von Sauternes und Barsac, die sich in der Flasche über Jahrzehnte weiterentwickeln können und bei denen der Anteil des Sauvignon Blancs bei 20 bis 30 Prozent liegt. Hauptakteur bei diesen Beerenauslesen ist der Sémillon mit 70 bis 80 Prozent. Sortenrein ausgebaut hat der Sauvignon Blanc grüne, grasige Noten mit Aromen von Stachelbeere, Melone, Zitrusfrüchten, weißem Pfirsich und Passionsfrucht.

Sauvignon Blanc wird auch als Fumé blanc bezeichnet. Dieser Name bezieht sich auf die rauchigen Aromen im Wein. Auch heißt er so, wenn der Wein in Holzfässern ausgebaut wurde. Durch den Ausbau im Holzfass erfährt der Weißwein eine cremige Note, ohne seine grünen Noten zu verlieren.

Sauvignon Blanc wird hauptsächlich in Frankreich, Neuseeland, Chile, Moldawien und Südafrika angebaut. Er steht aktuell (2021) in den Top Ten der weltweit angebauten Rebsorten. Bei den weißen Rebsorten nimmt er hinter dem Riesling den zweiten Platz ein. In Frankreich liegt er hinter dem Chardonnay auf dem zweiten Platz. In Deutschland sind weniger als zwei Prozent der gesamten Rebfläche mit ihm bestückt. Deutsche Hauptanbaugebiete sind die Pfalz, Rheinhessen und Baden-Württemberg. Kleinere Rebflächen gibt es in Franken, an der Nahe und Mosel.